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Indianer-Funken mit mehreren Zugaben |
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Sehr gelungene Auftaktveranstaltung des PCC
Der 11.11. passte in diesem Jahr bestens in den
Terminkalender des närrischen Völkchens. Dem Plessaer Karnevalsverein
bescherte er am Samstagabend einen neuen Besucherrekord bei einem
Saisonauftakt.
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Die schmucken Funken traten mit einem Indianertanz auf. Gleich mehrere Zugaben wurden von den hübschen jungen Damen gefordert.
Die vier Petrys
mit wallendem Haar und Freundschaftsbändern wie das Original: Jürgen
Nicklisch, Mike Richter, Christian Nicklisch und Dirk Schenke.
Kam in Uniform
und hatte ganz offensichtlich die Wende verschlafen: Ants Möbius.
Für den Campingurlaub
mit karierten Hemden, kurzen Hosen und Turnschuhen gerüstet,
präsentierte die gemischte Prinzengarde und die Richtergarde eine bunte
musikalische Mischung zum diesjährigen Karnevalsmotto des PCC.
Fotos: Veit Rösler
Sebastian Linge
Steffen Ast
Frank Dittmann
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«Wir sind mehr als zufrieden. Der Auftakt hat sowohl am Freitagabend
mit der Generalprobe als auch am Samstag mit der ersten
Abendveranstaltung wunderbar geklappt. Ich glaube, so viele waren noch
nie an einem 11.11. bei uns. In der Regel laufen die
Herbstveranstaltungen immer etwas schleppend an» , freute sich
Vereinspräsident Peter Werner.
Der PCC startete mit einem nagelneuen Bühnenbild und einem komplett
neuen Programm in die 52. Saison. Wieder einmal bekamen die Funken
Konkurrenz vom Männerballett, klar erkennbar am Applausbarometer. Die
Herren waren in die Rollen der Plessaer Frauengymnastikgruppe
geschlüpft. Größter aller kleinen Unterschiede zu den Damen: Dem
Männerballett fehlt Gymnastik oder besser handfester Sport. Bis zum
Frühjahr wollen sie an der Figur feilen, versprachen sie. Am Samstag
fingen sie schon mal an – mit den Badetüchern vom Plessaer
Elsterstrand.
«Schade, dass der Lehrer geworden ist» , waren sich
die Schüler von Ants Möbius sicher. Der leidenschaftliche Narr hatte in
einer NVA-Uniform theatralisch die Wende verschlafen – wie sonst hätten
die Uniform perfekt sitzen und die Kragenbinden schneeweiß sein können.
Karriere-Ende oder nicht – in Plessa traten die vier Petrys auf.
Zumindest könnte der als Petry-Kopie durchgehende Mike Richter
problemlos in die Fußstapfen des Sängers treten. Erster Auftritt,
zweiter Auftritt, dritter…, die Mädchen der Funkengarde mussten die
Zahl ihrer Showeinlagen per Zuschauerwunsch vervielfältigen. Zum
Indianertanz war diesmal vom PCC ein Video a la Karl-May-Filme für das
Plessaer Zeltplatz-Freilicht-Kino gedreht worden. Alternativ zum
Vielfachauftritt der Indianer-Funken mussten deren Cowboys mehrfach an
den Marterpfahl. Am Samstag gibt’s beim Jugendkarneval einen
Nachschlag. Einlass ist ab 21 Uhr, um 22 Uhr geht’s los.
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