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Kurze Texte lange Beine so feiert die Jugend Drucken E-Mail
24.11.2007 - PCCebit - Jugendkarneval Beim Plessaer Jugendkarneval kochte am Sonnabend der Saal / Gäste aus Dresden, Meißen, Döbeln
Die Stimmung hat längst ihren Siedepunkt erreicht. Dauerapplaus, Jubelrufe und immer wieder die Fordern: Zugabe, Zugabe. Die Jungs des Plessaer Carnevals Clubs (PCC) kommen nicht umhin, ihr «Evolution of Dance» mit Tänzen vom Moonwalk bis zum Ententanz noch einmal zu zeigen.
(erschienen am 26.11.2007 - Lausitzer Rundschau - Artikel & Foto: Bernd Balzer)

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Sexy und stimmungsvollFunkeneinmarsch

ging's am Sonnabend beim Jugendkarneval im Kulturhaus zu. Getreu dem dies- jährigen PCC-Motto lernte der Nachwuchs fetend, was auf Messen alles zu sehen ist.

Fotos: Bernd Balzer

Ähnlich geht es den Mädels der Funkengarde. Als Motorradbräute rocken sie gerne auch ein zweites Mal - Zugaben und Jubelschreie animieren schließlich dazu, mehr als alles zu geben. An einem Tisch stimmen die Herren der Schöpfung sogar ein «Oh, wie ist das schön» an. Der gleichen Meinung ist auch Nadine Werner: «Das ist eine supergeile Veranstaltung. Die Funken, das sind die schönsten Beine von Plessa.» Und Tina Paulitz aus Gröden ergänzt: «Klasse, es hat Spaß gemacht, zuzuschauen. Die vielen Kostüme und die Tänze sind sehr originell, einwandfrei, ein Top-Programm.»
Wie die RUNDSCHAU vom Präsidenten des PCC, Peter Werner erfuhr, wurde in der Gemeinde auch zu DDR-Zeiten schon Jugendkarneval gefeiert. Irgendwann schlief die Sause dann ein, und erst vor fünf Jahren wurde er wieder zum Leben erweckt. Und ist mittlerweile wieder bei bester Gesundheit. So wundert es keinen mehr, dass die vielen Besucher im vollen Kulturhaus unter anderem aus Dresden, Meißen oder Döbeln anreisen. «Wir als PCC möchten etwas für jede Altersgruppe machen. Jeder soll sich hier wohl fühlen» , sagt Werner dazu stolz.
So sei das Programm speziell für die Jugend zugeschnitten. Lange Textbeträge werden in solchen Fällen unterlassen, dafür gibt es Action gemäß dem Motto der 53. Karnevalsaison «Messe in Blesse» . Und das Publikum ist begeistert. «Es lohnt sich immer herzukommen. Hier kann man stark feiern» , meinen Markus Fischer aus Radebeul und Stephan Lehmann aus Merzdorf. Vanessa Bauer aus Bad Liebenwerda verrät gar nicht schüchtern: «Die Seemänner waren sexy. Man lernt viele Leute kennen und knüpft Kontakte. Ich komme gern hierher.»
Ein Supergaudi war auch der Programmpunkt «Messemitbringsel» . Jürgen Nicklisch bat dafür sechs Gäste auf die Bühne, die gleichzeitig die Aufgabe hatten, Bewegungen vom Drehen einer Kaffeemühle, eines Scheibenwischers, eines Schaukelstuhls und eines Fahrradfahrer zu imitieren. Würdiger Höhepunkt des Messebesuches dann schließlich «Sister Act» , an dem selbst Whoopi Goldberg ihre Freude hätte. Schließlich stand der ganze Saal und peitschte den glücklich-geschafften Akteuren, den PCC-Schlachtruf entgegen: «Aliwatschi hoi, hoi, hoi!»
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