Saisonthema: "Karneval am Zuckerhut" des Plessaer Carnevals-Club e.V.

58.Karnevalssaison

Schillernd bunte, atemberaubende Show auf Parkett und Bühne

Erste große Abendveranstaltung der 58. Karnevalsaison im Jahre 2013 in Plessa / Großer „Sommernachtstraum“- Umzug am 9. Februar

Abendveranstaltung Abschlussbild PCCPlessa. Es war der erste Kuss des neuen Plessaer Prinzenpaares Steffen Ast und ihrer Lieblichkeit Prinzessin Friederike Rüdiger auf offener Bühne in der 58. Karnevalssaison. Das sei nicht nur als die Eröffnung der Kussfreiheit zu verstehen, sondern auch als ein Liebesbekenntnis zwischen Brandenburg und Sachsen, brachte es PCC- Moderator Manfred Müller auf den Punkt. Prinz Steffen aus Plessa und seine Prinzessin Friederike aus Großröhrsdorf nahe Radeberg haben am Wochenende die ersten Veranstaltungen der diesjährigen Plessaer Karnevalssaison gemeistert. Obwohl der Weltuntergang am 21. Dezember letzten Jahres problemlos überstanden wurde, spielte das im Nachhinein letztlich die Welt kaum beeinflusste Ereignis zumindest noch beim Plessaer Karneval eine entscheidende Rolle, und das mit optisch erstklassigen Reizen. Nicht nur die Biene Maja und der beeindruckende Maya-Priester, dargestellt von Jürgen Nicklisch und Lothar Thieme, führten durch den Programmablauf, sondern auch die Funken fühlten sich von den beiden Persönlichkeiten inspiriert. Der imposante fächerartige Kopfschmuck der Mayas sei Vorlage für die neuen Kostüme gewesen, mit denen die Funken eine atemberaubende Show auf Parkett und Bühne legten, zu der sie gleich zu mehreren Zugaben vor das Publikum mussten. Denn nicht nur die Mayas, auch Rio de Janeiro ließ bei diesem Anblick optisch und akustisch grüßen. Das sei echter Karneval, waren sich nicht nur die männlichen Besucher der Plessaer Karnevalsveranstaltungen sicher. Neben einem großen Anteil an Kindern und Jugendlichen zeigten auch die zeitlich fortgeschrittenen Närrinnen und Narren aus den Reihen der Prinzengarde ihr ganzes Potenzial. Neben dem Blütentanz, in denen sich die von den Bienen bestäubten Mädchen von der Blüte in leckere Pralinen verwandeln, konnte die Prinzengarde mit einem kernigen Seeräubertanz beim Publikum punkten. Nach der „Schneeballschlacht“, dem Kinderkarneval am Freitag, der großen Generalprobe am Freitag, den „Stürmischen Zeiten“ am Samstagabend und dem „Zweiten Frühling“, dem Seniorenkarneval am Sonntag geht der Plessaer Karneval in der diesjährigen extrem kurzen Saison nun bereits seinem Höhepunkt entgegen.

Der große „Sommernachtstraum“- Umzug durch Plessa startet am 9. Februar um 13 Uhr. Es schließt sich an der Umzugsausklang im kleinen und großen Saal des Kulturhauses. Den Rosenmontagsball gibt es dann am 11. Februar ab 19.11 Uhr im Kulturhaus.

Quelle: Lausitzer-Rundschau - kle1

Plessaer benennen in Sachsen eine Straße um

Jetzt gibt es eine Prinzenallee in Großröhrsdorf / Bürokratie kennt auch im Freistaat keinen Spaß

58 Saison Prinzessinnenallee Prinz Steffen und Prinzessin FriederikePlessa/Großröhrsdorf.

Traditionsgemäß gibt es gleich zu Beginn eines neuen Jahres den ersten Höhepunkt des Plessaer Carnevals Clubs (PCC). Der Wohnsitz der Prinzessin wird aus einer „ganz normalen Straße“ in die Prinzessinnenallee verlegt. Weil sich die Hoheiten bisher stets weigerten umzuziehen, benennen die Karnevalisten einfach den Straßennamen um, damit ihr einziger Umzugsstress karnevalistischer Natur bleibt. In den Vorjahren hatten die Plessaer dazu meist kurze Wege zu bewältigen – mal ging es nach Hohenleipisch, nach Kahla oder die Prinzessin wohnte gar im Ort. In diesem Jahr betrug die Fahrzeit jedoch eine Stunde, berichtet Pressewart Holger Schellschmidt. Dies war für die etwa 33 reisefreudigen Karnevalisten jedoch kein Hindernis. Die Prinzessin der 58. Karnevalssaison, ihre Lieblichkeit Friederike, hatte nach Großröhrsdorf geladen. Den Plessaern, so Schellschmidt, gelang es „nahezu unbemerkt über die preußisch-sächsische Grenze einzureisen.“ Aber, so der Pressechef weiter: „Die sprachliche Barriere war weit weniger problematisch als die bürokratische. Wir mussten extra einen neuen Pfosten zur Befestigung unseres Straßenschildes montieren.“ Die Bürgermeisterin von Großröhrsdorf ist nämlich Karnevalsmuffel und erlaubte das Anbringen des Zusatzschildes an das ständige Straßenschild nicht. Deshalb wurde der Pfosten kurzerhand im Vorgarten der Prinzessin auf dem Privatgrundstück errichtet. „Nach leichten Anfangsschwierigkeiten bei der Befestigung bestanden unsere Tolitäten ihre erste Prüfung mit Bravour und freuen sich nun auf ihren ersten öffentlichen Auftritt zum Jugendkarneval am 18. Januar in Plessa“, berichtet Schellschmidt.

Quelle: Lausitzer-Rundschau - red/fc
Foto / Beitrag: Holger Schellschmidt (PCC)

Ein Hoch auf Steffen und Friederike

Sächsische Prinzessin erobert das Plessaer Narrenvolk und entführt den Prinzen

58. Karnevalssaison - Das Neue Prinzenpaar - Prinz Steffen I. und Prinzessin FriederikeNun sind die Plessaer Närrinnen wieder glücklich. Das Dorf hat ein neues Prinzenpaar: Steffen Ast und Friederike Rüdiger sind die Regenten der 58. Karnevalssaison.

Plessa. Ein neuer Prinz ist gekrönt. Die neue Prinzessin, eine gebürtige Sächsin, hat allerdings den aus Plessa stammenden Prinzen bereits nach Sachsen entführt. Bei der traditionellen Prinzenkrönung des Plessaer Karnevalvereins, die satzungsgemäß außerhalb von Plessa stattfindet, wurden in der Nacht zum Sonntag im „Oberen Gasthof“ in Hirschfeld Steffen Ast (33) und Friederike Rüdiger (28) aus Großröhrsdorf in der Nähe von Radeberg zum Prinzenpaar der 58. Karnevalssaison gekrönt. Der Online- und Multimedia Projektmanager und die selbstständige Friseurin hatten sich in Arnsdorf beim Männerballett-Tanzturnier kennengelernt. „Ich bin sehr gerne in Plessa und sehr gerne in Brandenburg, aber ich bin eine Sächsin und will eine bleiben“, ist sich Friederike auf die Frage nach dem zukünftigen Wohnort sicher. Steffen Ast, der vor sechs Jahren schon mit Prinzessin Melanie Werner als „Prinz von Blesse“ regiert hat, ist zwischenzeitlich nach Großröhrsdorf umgezogen. Die Satzung des PCC gestattet grundsätzlich die Regentschaft von nicht in Plessa wohnenden Monarchen. Sogar ein in Berlin wohnendes Prinzenpaar und ein in Frankreich arbeitender Prinz, welcher zu den Veranstaltungen eingeflogen werden musste, gab es bereits. So wird nun wohl demnächst eine Straße in Sachsen zur „Prinzessinnenallee“ umbenannt, denn auch das gehört zur Tradition der Plessaer Narren. Das Schild wird demnächst in der Berliner Straße in Hohenleipisch abmontiert und dann wohl nach Sachsen gebracht. Die in Hohenleipisch wohnende Vorjahresprinzessin Romy Freigang (19) und Vorjahresprinz Christian Nicklisch (29) aus Plessa bedankten sich bei ihrem närrischen Volk für ihre herrliche Saison. „Es war ein Wahnsinns- Gänsehaut-Gefühl, zum ersten Mal in den Saal einzuziehen und alle stehen auf“, gestand Christian. Die ersten vereinsinternen Amtshandlungen des neuen Paares waren die Eröffnung der Kussfreiheit der 58. Saison, die Vereidigung des neuen Elferrates und die Aufnahme neuer Vereinsmitglieder aus der Probezeit. Laut Vereinssatzung findet die Prinzenkrönung außerhalb von Plessa statt, seit nunmehr sieben Jahren im „Oberen Gasthof“ in Hirschfeld. Davor wurde zehn Jahre in Hohenleipisch und zuvor in Kahla gekrönt.

Quelle: Lausitzer-Rundschau - Foto/Beitrag: Veit Rösler

 

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Erste große Abendveranstaltung der 58. Karnevalsaison in Plessa

Viele, viele Kinder, viele Jugendliche und einige Fortgeschrittene, teilweise sogar mit gehfreundlichen Rollatoren und vielen grauen Haaren haben in der Nacht zum Sonntag die Szenerie auf der Bühne des Plessaer Kulturhauses geprägt. Die Zeit spielte hier diesmal die große Rolle, denn der Plessaer Karnevalsclub hat nicht nur die vergehende Zeit bis hin zum Weltuntergang versinnbildlicht, sondern auch die einzelnen Garden sowohl vor als auch hinter den Kulissen in die Zeit eintauchen lassen. Dem mit dem Ablauf des Maja- Kalenders prophezeiten Weltuntergang am 21. Dezember so nahe wie noch nie, führten diesmal ein Maja- Priester und wie sollte es bei Narren anders sein, eine Biene Maja durch das Programm. Sie präsentierten neben der Zukunft des Vereins in Form der von Susann Heinicke trainierten Kindergarde den etwas größeren Nachwuchs bis hin zum in einer Rollatoren- Rallye auflaufenden Männerballett. Weil die Zeit satzungsgemäß dem PCC in den Herbstveranstaltungen noch kein ausgewachsenes Prinzenpaar gegeben hat, eröffneten Kinderprinz Jakob mit ihrer Lieblichkeit Prinzessin Laura den Reigen der Veranstaltungen der 58. Saison im Kulturhaus. Die großen Anwärter auf den Thron haben gerade erst einmal ihre Bewerbungen abgegeben. Die Entscheidung muss bis Anfang Dezember fallen, denn dann soll in vereinsinterner Runde das neue Monarchenpaar gekrönt werden. Der Plessaer Karnevalsverein hatte sich diesmal mit großem Aufwand auf die Generalprobe am Freitag und die erste Abendveranstaltung vorbereitet. In der Kombination mit der diesjährigen Karnevalseröffnung war der von den Majas indirekt prophezeite Weltuntergang tragendes Thema. Da der ja am 21. Dezember entweder stattfindet oder das närrische Leben weiter geht, wird es den jetzt gezeigten Programmablauf in der Frühjahrssaison nicht mehr geben, ließ Vereinspräsident Peter Werner durchblicken. Die Zeit spielt beim PCC nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen eine tragende Rolle. Wir machen derzeit einen großen Generationswechsel durch und ich bin froh darüber, das der so reibungslos funktioniert, lässt Peter Werner Blicke in das Vereinsleben zu. Die Funken zum Beispiel erhalten in dieser Saison eine große Verjüngungskur. Insgesamt sieben der Alten Hasen wollen nach dieser Saison die Funkengarde in Richtung anderer Garden verlassen. Im Samstagabendprogramm gut zu sehen, schon jetzt werden jüngere Mädchen auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet. Bei den Programmvorbereitungen haben die Funken weitestgehend freie Hand. So wurden die unterschiedlichen Tänze vom Samstagabend von verschiedenen Funken choreographiert. Wichtig sei bei dem System auch, so Werner, das auch unerwartet ausfallende Darsteller durch andere ersetzt werden können. Seine Tochter, die Chefin der Funkengarde Melanie Werner, hatte sich vor dem Auftritt den Fuß verletzt. Ein halbes Jahr Vorbereitung auf den diesmal erstmals gezeigten Cowboytanz waren damit umsonst. Für Melanie musste eine andere Tänzerin einspringen. Hier kann jeder seine Stärken entwickeln. Manch einer steht gern auf der Bühne, ein anderer arbeitet gern am Ton und manche wollen sich eben um das Licht kümmern, damit weist Peter Werner auch auf den Generationswechsel hinter den Kulissen hin. Gestandene Karnevalisten, wie Lothar Thieme, staunten diesmal nicht schlecht, zu welchen Leistungen die jungen Leute fähig sind. Neben den alten Technikern übernehmen sie schrittweise die Technik am Mischpult und an den Scheinwerfern. Wir sind stolz auf unsere Jugendarbeit. Die Kinder und Jugendlichen hängen in Plessa in ihrer Freizeit nicht nur am Computer herum. Sie müssen mit ihren Trainerinnen etwas leisten. Sie bekommen Bestätigung, wenn der Auftritt klappt und sie freuen sich, wenn das Publikum klatscht. Das schafft Selbstbewusstsein und das ist in der heutigen Zeit wichtig, so Werner. Wenn das Kulturhaus den Weltuntergang übersteht, wird hier am 18.Januar der Pennefasching und der Jugendkarneval veranstaltet. Wenn die Mauern des Hauses selbst das überdauern, wird am 1. Februar um 15.00 Uhr unter dem Motto Schneeballschlacht der Kinderkarneval und am gleichen Abend um 19.00 Uhr die zweite große Generalprobe veranstaltet. Am 02. Februar wird um 19.11 Uhr zu den Stürmischen Zeiten zur Abendveranstaltung und einen Tag später um 15.00 Uhr zum Zweiten Frühling, dem Seniorenkarneval geladen. Der große Sommernachtstraum- Umzug durch Plessa findet am 9. Februar ab 13.00 Uhr statt, mit anschließendem Umzugsausklang im kleinen und großen Saal. Den Rosenmontagsball gibt es dann am 11. Februar ab 19.11 Uhr.
Quelle: Lausitzer-Rundschau - Foto/Beitrag: Veit Rösler

Weltuntergang, lila Kühe und ein Köhlchen

Auftakt der fünften Jahreszeit – Narren präsentieren in Plessa das Motto der Saison

Für Amtsdirektor Manfred Drews (Mitte) und Bürgermeister Gottfried Heinicke (r.) gab es göttliche Götterspeise und vollkommene Getränke bei der Saisoneröffnung in Plessa. Foto: Veit Rösler/vrs1

Plessa. Fünf, vier, drei, zwo, eins und schon hatte Karnevalspräsident Peter Werner den närrischen Schlüssel in der Hand, entrissen von Bürgermeister Gottfried Heinicke und Amtsdirektor Manfred Drews. Die Zeit vergeht und sie tickt für die närrische fünfte Jahreszeit. Unter dem Karnevalsmotto „Aliwatschi – die fünfte närrische Jahreszeit“ haben die Plessaer Narren am Sonntagvormittag um 11.11 Uhr trotz teilweise ergiebigem Regen vor Hunderten Schaulustigen vor dem Plessaer Amtssitz ihre 58. Karnevalssaison eingeläutet. Weil diesmal ausgerechnet der Weltuntergang in die Karnevalssaison fällt, war ein stattlicher Priester mit Straußenfedern an der goldenen Mütze vom Biene- Maja-Volk in Plessa zu Gast, das ja bekanntlich laut Kalender den Weltuntergang auf den 21. Dezember gelegt hat. Maja-Priester Lothar lud nicht nur zu den letzten Plätzen in der Kulturhaus- Arche, er ließ auch Amtsdirektor Manfred Drews und Bürgermeister Gottfried Heinicke ihr närrisches Testament in Stein meißeln. Amtsdirektor und Bürgermeister wurden zuvor in mit Watte gepolsterte Schutzanzüge und Rettungswesten gehüllt und den Kraftwerkstürmchen nun wieder gleich mit Licht vor tief fliegenden gelben Engeln am oberen Ende ausgestattet. Fast hätten die beiden Amtspersonen mit ihrer Arbeit länger als der Berliner Flughafenbau gebraucht, doch dann zierten drei Kreuze und ein Spruch die Steinplatten von Amtsdirektor und Bürgermeister. Für den Fall, dass die närrische Plessaer Rasse den Weltuntergang übersteht, wurde der Bürgermeister noch mit einem Geldstück ausgerüstet – zur Eurorettung. ...

Quelle: Auszug aus Lausitzer-Rundschau - Foto/Beitrag: Veit Rösler

Alle Fotos vom 11.11.2012 - Hier klicken Fotoquelle: PCC{module JFBAlbum - 11.11.2012 Schlüsselübergabe}
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Die nächsten Termine
In Plessa findet am 16. November um 19.11 Uhr eine öffentliche Generalprobe statt.
Am 17. November um 19.11 Uhr heißt es „Der Lenz ist da“ im Kulturhaus Plessa.